Papst Benedikt XVI. hat unserer Schwester M. Julitta Ritz am 19. Dezember 2011 den„heroischen Tugendgrad“zuerkannt.
Mit unserem Weihnachtsbrief grüßen wir Erlöserschwestern die Freunde und Förderer unserer Missionstätigkeit in Tanza
13. November 2004
Der römische Postulator Monsignore Dr. Krysztof Nykiel überreichte die Dokumentation für das weitere Verfahren im Seligsprechungsprozess für die Erlöserschwester Maria Julitta Ritz an Generaloberin Schwester Dr. Maria Veronika Stauch sowie an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am 13. bzw. 14. November 2004.
Anlässlich des 38. Todestages von Schwester Maria Julitta überbrachte Postulator Monsignore Nykiel am Ende des Gedenkgottesdienstes in der Mutterhauskirche der Schwestern des Erlösers, Würzburg, am 13.11.2004 die sogenannte "Positio" zunächst der Generaloberin der Kongregation. Da Bischof Friedhelm an diesem Tag nicht anwesend sein konnte, wurde ihm die Dokumentation im Beisein von Bischof Dr. Zygmunt Zimowski, Radom, Polen, der bis zu seiner Bischofsweihe im Jahr 2002 erster römischer Postulator war, und seit Übergabe der Akten des bischöflichen Erhebungsverfahren im Juli 1994 die zahlreichen Unterlagen bearbeitet hatte, sowie Monsignore Nykiel und Schwester M. Veronika im bischöflichen Palais übergeben. Sie bekam ihren Platz neben der Positio für den Märtyrerpriester Georg Häfner, die am 1. Mai 2004 überreicht wurde.

Bischof Hofmann brachte seine große Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck sowie seine tiefe Wertschätzung gegenüber diesen Menschen, die im Rufe der Heiligkeit unter uns gelebt und gewirkt haben und Vorbilder für uns alle sein können und wollen.
Bischof Dr. Paul- Werner Scheele nannte Schwester M. Julitta, die in tiefer Verbundenheit mit Gott lebte und zugleich als Lehrerin und seit 1945 bis zu ihrem Tod 1966 an der Pforte des Mutterhauses wirkte "Maria und Martha" zugleich.
In mehreren seiner Büchlein, die auf den vorhandenen veröffentlichten und unveröffentlichten Schriften von Schwester M. Julitta und ebenso auf Zeugenaussagen basieren, wurde die Dienerin Gottes auch vielen Menschen, die sie nicht persönlich kannten, vertraut und immer wieder als Fürsprecherin angerufen.
Anfang Dezember wird die Positio dem Heiligen Vater Papst Johannes Paul II. übergeben.
In die entscheidende Phase kommt das Seligsprechungsverfahren dann, wenn ein anerkanntes medizinisches Wunder vorliegt. Vereint wollen wir um ein solches Zeichen Gottes bitten.
Im Mutterhaus der Schwestern des Erlösers, Würzburg, Ebracher Gasse 6, können auch die Gedenkräume im "Haus Maria Julitta" täglich besichtigt werden.