Zu unserer großen Freude wurden innerhalb kurzer Zeit zwei Schwestern unserer Kongregation für ihre langjährigen Dienste zum Wohle vieler Menschen mit hohen Auszeichnungen geehrt.
Unser ehemaliges Kloster St. Alfons in Eichelsdorf wird bald seiner neuen Bestimmung übergeben.
Ich möchte mich hier nochmals herzlich bedanken, für die wunderschönen Tage bei Ihnen.
Und ich kann jedem, der auch nur ansatzweise am Klosterleben interessiert ist, dazu raten, sich zu trauen und einfach nachzufragen: ich wurde mit offenen Armen empfangen.
Ich selbst bin ein 16-jähriges Mädchen aus Baden-Württemberg und war 14 Tage im Kloster bei den Schwestern des Erlösers. Das ist selten in meiner Altersgruppe?? Ja – und ich gebe es zu: vor meiner Zeit in Würzburg habe ich nur ab und an eine Kirche von Innen gesehen. Und die geringste Ahnung, was man in einem Kloster den ganzen Tag anstellen sollte, haben ja sowieso die Wenigsten.
Aber jetzt, nachdem ich zwei Wochen bei den Erlöserschwestern war, bin ich doch um die ein oder andere Erkenntnis reicher: selbst Nonnen sind ganz normale Menschen, die auch mal lustig sein können. Nein, sie beten nicht den ganzen Tag – sie tun auch ganz alltägliche Dinge. Indem sie ihrem Beruf nachgehen und in vielen Arbeitsbereichen eingesetzt sind, in ihrer Freizeit was für ihre Gesundheit tun z. Bsp. schwimmen und ab und zu auch mal einen schönen Film anschauen. Und sie haben sogar Urlaub. Vielleicht ist es für manch Einen eine komische Vorstellung, aber sie sehen glücklicher aus, als viele Menschen außerhalb der Klostermauern, die sich nicht mehr trauen, auf ihr eigenes Herz zu hören.
Ich habe die zwei Wochen sehr genossen und es nicht eine Sekunde bereut, diese kleine Reise gewagt zu haben. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Ich freue mich schon auf ein hoffentlich nicht allzu fernes Wiedersehen.
Danke
Viele liebe Grüße, Beate
es bewegt mich sehr hier von Ihnen zu lesen. Im Sommer 1945 stand ich als kind mit meiner älteren Schwester vor dem schwer zerstörten Kloster in der Würzburger Innenstadt. Unser Vater war vermisst und unsere Mutter krank, wir litten großen Hunger. Nonnen räumten mit bloßen Händen schwere steine beiseite. Eine Schwester gab uns immer Brot und sogar einmal etwas kuchen und hat mit uns gebetet. Diese Nächstenliebe haben wir niemals vergessen.
ich grüße Sie herzlichst in großer dankbarkeit
Anne Bowle
Wünsche Allen Ihrer Gemeinschaft:
Ein glückseeliges neues Jahr.
Ich wünsche Dir Augen, die die
kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen
und ins rechte Licht rücken.
Ich wünsche Dir Ohren, die die
Schwingungen der Untertöne im
Gespräch mit anderen aufnehmen.
Ich wünsche Dir Hände, die nicht
lange zögern, zu helfen und gut
zu sein.
Ich wünsche Dir ein liebendes Herz
von dem Du Dich leiten lässt.
Ich wünsche Dir: Freude, Zuversicht,
Liebe, Gelassenheit, Glück, Demut.
Eigenschaften, die Dich das werden
lassen, was Du bist und immer
werden willst - jeden Tag ein
wenig mehr.
Wir wunschen Ihnen gesegnete Weihnachten und Gottes Segen fur das neue Jahr
Petra und Dominika
Kongregation der Schwestern des Erlösers - Würzburg